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Starbucks nutzt Too Good To Go



Der vom WWF ausgerufene Tag der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai gilt als Marker – denn Rechnungen zufolge landen alle bis dahin produzierten Lebensmittel statistisch auf das Jahr gesehen in den deutschen Mülltonnen. Bei Starbucks Deutschland kalkulieren die Store Manager sehr präzise, sodass die Speisen über den Tag hinweg immer wieder frisch zubereitet beziehungsweise nachgelegt werden, abhängig von der aktuellen Nachfrage. Da dennoch Lebensmittel überbleiben können, kooperiert Starbucks seit 2019 mit der Too Good To Go App. Damit werden unverkaufte Lebensmittel, die sonst entsorgt werden müssten, an interessierte Gäste zu einem festen Preis pro Portion verkauft und stehen vor Ort im Coffee House zur Abholung bereit.

„Wir freuen uns, dank der Kooperation mit Too Good To Go einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten zu können“, erklärt Annick Eichinger, Corporate Affairs Managerin Starbucks Central and Eastern Europe. „Trotz sorgfältiger Planung kann es in der Gastronomie zu einem Überschuss an Lebensmitteln kommen. Wir freuen uns, dass das Angebot von unseren Gästen sehr gut angenommen wird und wir wollen noch mehr Gäste motivieren, diese Möglichkeit zu nutzen.“

CO2-Äquivalente sparen dank Too Good To Go Im Zuge der Kooperation wurden im Jahr 2020 über 47.000 Portionen Lebensmittel gerettet. Die damit eingesparten 119.632,5 Kilogramm CO2-Äquivalente entsprechen etwa 24 Flügen um die Welt. Mithilfe der Too Good To Go App können in 124 Coffee Houses Portionen bestellt und zu einem festgelegten Termin abgeholt werden. Für einen Preis von 4 Euro wartet auf „Lebensmittelretter“ in den Starbucks Coffee Houses beispielsweise eine Tüte mit süßen oder herzhaften Snacks wie Kuchen, Muffins, Bagels oder Wraps.

In diesem Jahr setzt sich die erfolgreiche Kooperation fort: Bereits in den ersten drei von Corona-Maßnahmen geprägten Monaten 2021 wurden über 17.000 Portionen gerettet. „Die Reduzierung von Food Waste ist unser stärkster Hebel im Kampf gegen den Klimawandel“, erklärt Laure Berment, Country Managerin bei Too Good To Go Deutschland. „Deshalb setzt sich Too Good To Go dafür ein, dass jedes produzierte Lebensmittel auch konsumiert wird. Wir freuen uns, mit Starbucks einen so starken Partner mit an Bord zu haben. Gemeinsam können wir viel bewegen und kommen diesem Ziel Schritt für Schritt näher.“


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